Archiv für November 2010

Ist das Leben nicht schön????

Sonntag, 14. November 2010

Eigentlich wollte ich hier keine Geschichten und Begebenheiten mit meinen Patienten bloggen, aber was mir am 11.11. passiert ist, ist zu süß…

Ich habe eine kleine Patientin, nennen wir sie die kleine Sabine, 6 Jahre alt.

Sabine ist seit mehreren Wochen erkältet, mit und ohne Bronchitis, hat sich ab und an übergeben – kurz –  Mama ist es satt, es muss was passieren.

OK, ich habe dann erst ihren aktuten Infekt mit Homöopathie und einer lieben Kollegin ( Danke nochmal G. ;o)) in den Griff bekommen und habe der Mutter geraten eine Eigenblutbehandlung bei Sabine durchzuführen…

Die kleine war so tapfer, als ich etwas Blut von ihr haben wollte…(Zuhause dachte ich noch, dass ich ihr und ihrem Bruder etwas Süßes vom Martinssingen mitnehme, verwarf aber den Gedanken wieder, weil ich professionell und nicht zu persönlich sein wollte….)

Aber zurück zu Sabine: Sie wollte unbedingt zugucken wie ich ihr Blut aus der Fingerbeere entnehme, hat vorher selbstverständlich gemeinsam mit mir ihre Hände desinfiziert, ihr Bruder bewunderte sie auch wegen ihrer Tapferkeit, wollte sich aber selber nicht piksen lassen.

Am Schluss, nachdem wir fertig waren, bat Sabine ganz ernst ihre Eltern, sie mögen bitte die Küche verlassen, weil sie mir was sagen müsse.

Als ihre Eltern draussen waren, schenkte sie mir ein Knoppers und sagte: Du Frau Kamp ich wollte nur Danke sagen, dass es mir wieder gut geht!

Grins

Ist das nicht süß???

So viel zum  Thema: nicht zu persönlich sein.

Wisst ihr: So bin ich eben, persönlich, mitfühlend, professionell, gewissenhaft, dankbar, usw… Und anscheinend sind das meine Patienten auch…

lächel

Ist das Leben nicht schön?

Gute Miene zum bösen Spiel…

Sonntag, 07. November 2010

Wie authentisch sollte man sein, wenn man mit Menschen arbeiten möchte?

Ich persönlich glaube, dass es energetisch gar nicht gut ist, wenn jemand, der mit Menschen arbeitet, etwas vorgibt was er nicht ist…

Aber inwieweit stimmt das?

Muss der Bankangestellte alle seine Bankkonten bei der Bank haben, für die er arbeitet?

Darf die Bäckereifachverkäuferin nur Brot und Brötchen aus der Bäckerei essen, in der sie arbeitet?

Darf ich als Heilpraktikerin auch mal ne Kopfschmerztablette nehmen, oder sollte ich mich nur homöopathisch behandeln?

Also ich sach ma, ja und nein :o)

Klar darf ich auch mal ne Tablette nehmen und der Bankmensch kann doch seine Konten haben wo er will, schließlich leben wir in einem freien Land…fast immer jedenfalls, aber wisst ihr, wenn jemand Menschen energetisch behandelt, dann sollte er das auch “leben”. Ich kenne jemanden, der sich selber zum Reiki Lehrer ernannt hat und meines Wissens nach keine “Reiki Schule” besucht hat, er nennt sich auch energetischer Heiler, ohne eine entsprechende “Ausbildung”. Nun hat er ein Institut gegründet und bringt anderen Menschen Reiki bei und behandelt sie, selbstverständlich nur mit den allerbesten Absichten. Ich aber habe ihn anders kennengelernt und bin nun im Zwiespalt ob und was ich tun sollte.

Er betrügt andere Leute um ihr Geld, er gibt vor jemand anderer zu sein, als er ist.

Was tun?

Ich höre jetzt schon Kritiker die sagen, ja klar, er macht etwas ähnliches wie ich, ich bin neidisch usw. NEIN BIN ICH NICHT. Ich bin erschrocken und voller Sorge, denn Menschen wie er tragen einen großen Teil dazu bei, dass Heiler und Menschen die energetisch arbeiten einen schlechten Ruf haben.

Auf der anderen Seite geht mich das ja nichts an, aber immer die Augen verschliessen? Klar, Dominik Brunner würde dann auch noch leben….

Ich glaub ich geh jetzt man ein bisschen spazieren und lasse mal meinen Kopf durchpusten…

Schönen Sonntag noch ihr lieben!

Arbeitgeber

Samstag, 06. November 2010

Also ich bin ja ein echt treuer Mensch und ich hatte bisher in meinem 39jährigen Leben nur 3 Arbeitgeber, also jedenfalls im klassischen Sinn.

Meine erste Arbeitgeberin ist Friseurmeisterin mit einem Salon in W. Sie selber wohnt mit ihrer Familie in N, also etwas weiter weg. Ich war ihre Arbeitnehmerin von 1987-1990 und denke immer noch gerne an sie zurück. Sie hat den Salon und ihre Mitarbeiterinnen sehr gut geführt, war weder zickig noch irgendwie doof, wie man es manchmal von Friseurinnen so kennt. Dabei fällt mir ein, dass die Inhaberin des Friseursalons, zu dem ich jetzt schon seit fast 2 Jahren vertrauensvoll gehe, ihren Laden genauso schmeisst. Ihr liegt das Wohl ihrer Mitarbeiterinnen und ihrer Kunden am Herzen…

Mein 2. Chef war dann ein Mann, der leider viel zu früh im Sommer 2003 plötzlich verstarb. Er war Inhaber eines Großhandelsunternehmen, ebenfalls in W und er war der beste Chef, denn man sich vorstellen kann, noch heute fühle ich mich ihm, seiner Familie und der Firma verbunden. Ich bin froh und dankbar, dass er mich 13 Jahre meines beruflichen Weges begleitete und leitete. Noch heute besuche ich regelmäßig sein Grab und halte Zwiegespräche mit ihm. Er war wahrlich ein Vorbild für seine Mitarbeiter, er “regierte” die Firma streng aber überaus menschlich, er war achtsam bedacht, dass seine “Mannschaft” sich mit ihm und der Firma identifizierte kurzum EIN PRACHTKERL. Leider achtete er nicht so sehr auf sich….

Nach seinem Tod übernahm seine Frau die Leitung der Firma und band gleichzeitig die Kinder mit ein. Alle 3 sind sehr bemüht die Firma im Sinne seines Gründers weiterzuführen und ich fürchte auch sie achten nicht so sehr auf sich…

Meine letzte Arbeitgeberin im klassischen Sinne, war eigentlich keine im klassischen Sinn, da ich für sie freiberuflich arbeitete. Aber letztlich war sie genau das was der Name aussagt: Sie gab mir Arbeit, die sie jetzt wohl, seit meinem Weggang Anfang September, alleine macht und das ist auch gut so. Leider gehörte sie zu den Leuten, die sagen sie seien kein Cheftyp und sind es aber – bewusst oder unbewusst…Ihr wisst was ich meine?

Tja und jetzt sind meine Schüler und meine Patienten meine Arbeitgeber. Jetzt muss ich mich auf viele verschiedene Chefs einstellen – und ich liiiiiiiiebe es.

Von jedem Schüler, von jedem Patienten lerne ich. Jeder Mensch bringt mich weiter meinen Weg entlang, von dem ich immer noch nicht weiß wo er mich hinführt, aber das ist eigentlich auch nicht so wichtig, denn der Weg ist das Ziel…

Eure Petra

Kreativität

Donnerstag, 04. November 2010

Hallo Ihr lieben,

die Definition von Kreativität dürfte jeden klar sein.Aber ist auch jeder Kreativ, der weiß was es bedeutet?Ich nicht – ganz klar. Ich bin nicht kreativ, obwohl ich es eigentlich von meiner Bestimmung her sein müsste, denn ich bin vom Sternzeichen Fische und denen sagt man ja einiges nach, unter anderem Kreativität.

lt. Wikipedia bezeichnet Kreativität die Fähigkeit, neue Probleme durch die Anwendung erlernter Fähigkeiten, zu lösen.

Also wenn das so ist, dann kenne ich nur kreative Leute. Stellt uns nicht das Leben jeden Tag vor neue Probleme? Werden wir nicht jeden Tag mit neuen Sachen im Beruf, in der Beziehung, in der Freizeit konfrontiert? Also ich schon:

Meine Jobs sind Herausforderungen, denen ich mich jeden Tag, zugegebenermaßen mit Freude, stelle. Meine Praxis, meine Energiearbeit, meine Patienten, mein Coaching, meine neue “größere” Selbstständigkeit, mein neuer Schreibtisch :o),  nein er ist nicht aus Schweden, aber ähnlich zusammenzubauen, mein Bürojob, meine Freundschaften und so weiter. Aber es gibt auch Probleme, denen ich mich nicht stellen möchte oder deren Lösung ich nicht weiß. Was mache ich dann? Ganz einfach, wenn ich keine Lösung habe, gibt es aber immer jemanden der die Lösung parat hat….

Neben meinen Jobs stelle ich mich jetzt den Herausforderungen: Zimmer streichen, Ankleidezimmer herrichten, Bett ins Arbeitszimmer räumen, Arbeitszimmer im ehemaligen Schlafzimmer beheimaten, neu dekorieren, Weiterbildung zur Heilpraktikerin für Kinder, Weiterbildung in Homöopathie für Kinder, meine neue systemische Psychoenergetische Ausbildung, das Skript für meinen Info Abend, der neue Text für meine Homepage, Ablaufplan für meinen ersten Ausbildungslehrgang für Heilpraktiker der im Februar 2011 beginnt usw…

ES GIBT VIEL ZU TUN….