Archiv für August 2010

Ich liebe meinen Apple – wirklich….

Montag, 30. August 2010

Ich bin im letzten Jahr von Windows auf Apple umgestiegen. Ich brauchte ein Laptop bei dem der Akku länger hält als 3 Stunden, mit dem ich (fast) immer online sein kann, ein Laptop dass nicht 20 min. bootet (wie bei Windows Vista), außerdem hab ich ein iPhone und wollte den Mobile Me Dienst nutzen; kurzum ich wollte ein Äpfelchen.

Ich kaufte einen und ich liebe es – wirklich. Ich höre jetzt schon den ein oder anderen Leser mit der Zunge schnalzen bzw. den sehe ich sie den Kopf schütteln – hört sich komisch an, ist aber so.

Allerdings bin ich seit Freitag ein bisschen an die Grenze meines Verständnisses gestossen. Bei meiner Homöopathie-Supervision kam die Sprache auf Software für die Repertorisation und  Materia Medica. Ich persönlich dachte bis dahin, das das Quatsch ist. Aber ich musste mich eines besseren belehren lassen – ich war begeistert und wollte das Programm gleich Samstag online bestellen. Der Preis hat mich zwar etwas erschreckt, aber was tut man nicht alles…;o)

Aber was sagt der nette Mann von der Bestellhotline: LÄUFT NICHT MIT APPLE, BZW NUR MIT EMULATIONSPROGRAMM…

Öhm bitte was? Wir leben im 21. Jahrhundert und fliegen zum Mond aber die Software läuft weder mit Mac noch mit Linux???? Bitte????

OK, ich bin blond und vielleicht auch Naiv was elektronische Dinge betrifft, aber verstehen tu ich das nicht wirklich.

Ich habe heute mit meinem Apple Dealer (hört sich das nicht cool an….grins, aber die heißen wirklich so!) telefoniert und er erklärte mir dann, dass dieses Emulationsprogramm eine virtuelle Machine in meine Festplatte integriert, ich brauche dann nur noch eine Windows Lizenz und die Homöopathiesoftware und schon kanns losgehen….Ja nee iss klar – schon???

Was kostet das?       Wie lange dauert das?        Wann könnt ihr das machen?       Wann kann ich die Software nutzen?

Der Mensch von Apple hörte sich aber so zuversichtlich an, dass ich mich entschieden habe das zu machen.

Ich werde berichten wie´s läuft!

Facebook, Twitter und Co

Mittwoch, 25. August 2010

Hallo zusammen,

es wird getwittert, gebloggt und kommentiert wie wild.

Ich mag das. Es ist so simpel viele Leute zu erreichen. Außerdem bin ich ein furchtbar neugieriger Mensch und so werde ich immer mit Neuigkeiten versorgt.

Ich weiß jetzt das Marie zu Welt kam, ich habe verkündet das Rosalie da ist. Daniela ist in einer Beziehung, Hyperwasser folgt mir bei Twitter, ich sehe also jetzt seine Tweets und er verfolgt meine, Eva und Soheyla lieben “Healing Room” genauso wie ich, eine liebe Kollegin von mir hat jetzt offensichtlich Kaninchen und die wiederum haben bei ihr wohl den Himmel auf Erden. Verena hat den Women´s Run geschafft (und ich bin echt stolz auf sie) und Margot die fleissige bricht alle Rekorde auf Facebook. Mittlerweile muss ich mich allerdings vor Claudia verstecken, weil sie ne echte Sklaventreiberin ist…;o)

Was ich sagen will ist dass ich soziale Netzwerke wirklich gut finde, klar habe ich auch ein Leben außerhalb dieser Plattformen, aber ich weiß auch, dass ich viele Dinge eben nicht so hautnah mitbekommen würde….

Übrigens habe ich heute Georgia am Telefon gehabt, Rosalie im Arm, meine Freundin Vanessa leibhaftig vor mir, Eva sowieso, mit meiner Mum habe ich zwischen Patienten, Büro und Supervision auch noch telefoniert, genauso mit meinem Onkel.

Und während ich das so niederschreibe wird mir mal wieder bewusst wie gut ich es habe.

Ich liebe mein Leben.

In diesem Sinne.

Eure Petra

vom lernen und lehren

Dienstag, 24. August 2010

Jeder von uns hat bestimmt schon mal einen oder mehrere der folgenden Sätze gehört:

- Man lernt nie aus

- Du lernst nicht für Dich oder mich, sondern fürs Leben (besonders beliebt bei Eltern, die an der Unlust der Kinder verzweifeln)

- Man lernt sein Leben lang etc.

Und wie es so ist, stimmen diese “Zitate” sehr oft.

In der letzten Zeit habe ich nicht für irgendjemanden gelernt, sondern nur für mich.

Jeder Schüler oder Patient von mir, bereichert mein Leben und ich lerne wieder dazu.

Das schöne an der Sache ist ja, dass ich oft das, was ist erlernt habe, an andere weitergeben darf und hoffe das das niemals aufhört. Mir begegnen Menschen aus meiner Vergangenheit, bei denen ich mich erinnere was sie mir hinterlassen haben, welche Erfahrungen wir miteinander teilen und was ich heute “daraus ziehen kann”. Zur Zeit habe ich mit Menschen zu tun, an die ich mich hoffentlich auch erinnere und mir die Situationen vor Augen halten, die wir gemeinsam hatten.

Ich glaube das wir sehr viel aus “dem Gemeinsamen” lernen, denn eines haben wir ja nun alle gemeinsam:

Wir sind alle Brüder und Schwestern, weil wir alle Teile von Gott sind, egal wie Gott auch immer aussehen mag.

Jeder Mensch hat Teile von mir und ich Teile von ihm, das ist das spannende und lehrreiche in unserem Leben. Ich kann von jedem lernen und jedem etwas lehren – Großartig, oder?

Das heutige Zitat ist von Jürgen von der Lippe (Jürgen Dohrenkamp)

Die beste Voraussetzung ist dieses learning by doing. Wenn man auf der Kabarettbühne mit drei Zuschauern im Saal anfängt und dann irgendwann ganze Hallen füllt.

Willkommen auf dieser Welt

Dienstag, 17. August 2010

Rosalie ist da!

Meine Freundin ist Mama geworden und ich freu mich sehr.

Sie sah so knupsig und zufrieden aus, als ich sie gestern zum ersten Mal sah. Klein, müde, schrumpelig, wohl riechend und absolut süß.

Als ich sie so sah, dachte ich sofort an die Geburt meines Neffen vor 15 Jahren. Wenn man ihn heute sieht, dann kann man sich fast nicht mehr vorstellen, wie klein er war, als er zur Welt kam.

Ich wünsche Rosalie jedenfalls alles Glück dieser Welt, ein langes Leben mit uns hier, wunderbare Erfahrungen, Gesundheit, viele Freunde, Zufriedenheit, viel Zeit mit ihrer Mama und dem Rest ihrer Familie und eigentlich wünsche ich Ihr auch ein Geschwisterchen…grins, davon möchte ihre Mama allerdings noch nix wissen…lach

Herzlich willkommen

Verständnis

Sonntag, 01. August 2010

…so lautet meine heutige Chuck Spezzano Karte.

Ich weiß was Verständnis ist und die Bedeutung die Chuck dieser Karte bzw. dem Verständnis beimisst kann ich absolut 100%ig unterschreiben, schließlich “arbeite” ich viel mit den Ansätzen der POV. Allerdings fällt mir im Moment in einem konkreten Fall Verständnis zu haben einfach schwer.

Ich möchte mich weiterentwickeln und an mir arbeiten, ich möchte dass die Welt in der ich mich bewege ein schöner Ort für mich und meine Mitmenschen wird und daran arbeite ich, aber manchmal stosse ich an meine Grenzen:

Seit einigen Tagen fühle ich mich wie ein Schmarotzer, jemand der auf Kosten anderer lebt und arbeitet, jemand der es im Grunde nicht verdient hat, dass es ihm so gut geht, jemand der erfolgreich ist, obwohl er hart dafür arbeitet, aber diesen Erfolg einfach nicht verdient.

So und wie kann ich der Person, die mir dieses Gefühl vermittelt Verständnis entgegen bringen? Wie kann ich liebevoll ihre Fehler akzeptieren, die sie selber gar nicht wahrnimmt? Wie kann ich weiterhin loyal, freundschaftlich und entgegenkommend bleiben, mit diesem Gefühl im Bauch (Jeder der mich kennt, weiß das mein Bauch eine , im wahrsten Sinne des Wortes, große Bedeutung für mich hat).

Das kann ich nicht. Zur Zeit schlafe ich schlecht, fühle mich schlecht, sehe schlecht aus, weil ich dieses fiese Gefühl nicht los werde. Aber ich frage mich: Werde ich dieses fiese Gefühl ohne Verständnis los? Ohne Liebe? Ohne Vertrauen in meine Fähigkeiten?

Bisher war es so, dass ich diesen Umgang eher mit anderen festgestellt habe, tja und jetzt hat der Tsunami mich erwischt – unvorbereitet  und mit einer Vehemenz, die ich mir nicht hätte vorstellen können. Es traf mich wahrlich mitten ins Herz. Und meine Reaktion? Ich blieb stumm, traurig und wütend. Aber für mich ist der Zug abgefahren, ich möchte nicht mehr.

ICH KANN BEIM BESTEN WILLEN KEIN VERSTÄNDNIS AUFBRINGEN

Und ich fürchte ich will es auch nicht…. aber ich will nicht stur sein, verletzt und eigensinnig. Ich möchte ein offenes Herz und eine Hülle voller Liebe – wo ist das alles hin????

Ich möchte diese Dead Zone nicht, aber ich weiß nicht, wie wir daraus kommen, alleine kann ich es nicht!