Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

40 Tage ohne

Freitag, 18. April 2014

Heute endet die Fastenzeit. Nach 40 Tagen Verzicht überlege ich gerade was davon übrig blieb.

Ich verzichtete in den letzten 40 Tagen mehr oder weniger erfolgreich auf alle Getränke mit Ausnahme von Tee und Wasser (nicht so erfolgreich), ich verzichtete auf Facebook (sehr erfolgreich) und war täglich nicht mehr als 15 min. überhaupt online (berufliches ausgenommen – sehr erfolgreich), täglich min 30 min Bewegung (nicht erfolgreich) und täglich eine Mahlzeit durch einen Eiweißdrink ersetzten (mäßig erfolgreich). Da ich nun die Hälfte meiner “Aufgaben” nicht oder nur mäßig erfolgreich bestritten habe, frage ich mich natürlich nach dem Sinn des Ganzen. War ich nicht ehrgeizig genug? Waren die Dinge auf die verzichtete bzw. die Aufgaben die ich mir stellte nicht wichtig genug? Hab ich den Sinn des Fastens überhaupt erfasst und hat sich eigentlich etwas geändert?

Um ehrlich zu sein, ich weiss es nicht, aber ich werde es im nächsten Jahr wieder versuchen. – Warum? Weil ich daran glaube, dass uns Verzicht den Dingen näher bringt, die uns wichtig sind.

Frohe Ostern

Dienstag, 08. Januar 2013
Das Buch dass ich gerade nächtelang verschlungen habe heisst Splitter und ist von Sebastian Fitzek. Der Psychothriller beschreibt die Geschichte eines Mannes, der mit dem Auto einen Unfall verursacht bei dem seine hochschwangere Frau stirbt – er aber nur leichte Verletzungen davon trägt. Wochen später entdeckt er in einer Zeitung eine Anzeige von einer Privatklinik, die Erinnerungen löscht. Er lässt sich darauf ein und was dann passiert lest ihr – wenn es Euch interessiert lieber selber nach.
Die Frage, die ich mir aber nun schon ein paar Tage stelle ist die: Käme so etwas für mich infrage? Wenn man den Gedanken mal weiterspinnt und so etwas künftig möglich wäre, in wie weit verändert das uns Menschen, wenn wir einfach hingehen können und schlimme Erlebnisse aus unserem Gehirn löschen könnten?
Blicken wir dann am Ende unseres Lebens nur auf schöne Dinge zurück? Weiss man die schönen Dinge überhaupt noch zu schätzen? Einen Sonnenuntergang findet man doch nur schön, wenn man weiss wie dichter Nebel die Sonne verdeckt, oder ein gutes Essen weiss man doch erst zu schätzen wenn man Hunger gelitten hat. Kann man die Nähe eines geliebten Menschen noch würdigen, oder die eigene Gesundheit wenn man gar nicht weiss wie es ist krank und einsam zu sein? Weiss man Ehrlichkeit zu würdigen wenn man das dumpfe Gefühl einer Lüge nie erfahren hat?
Auf der anderen Seite habe ich bisher Dinge erleben müssen, die ich gerne löschen würde. Den Verlust eines ungeborenen Kindes beispielsweise oder die Diagnose nur noch 6 Monate zu Leben. Aber haben nicht gerade diese Dinge mich auch zu dem Menschen gemacht der ich heute bin? Mit all meinen Facetten, mit meinen guten und schlechten Eigenschaften, mit der Liebe, dem Groll, der Wut in mir. Mit der tiefen Demut, Dankbarkeit und dem festen Glauben dass alles das was uns in unserem Leben passiert zu unserem Wohl ist, auch wenn es weh tut, ja uns vielleicht auch an den Rand des Erträglichen bringt? Wäre ich heute die Petra, die ich bin?
Ich glaube nicht.
Schon lange hat mich kein Buch mehr so zum Nachdenken gebracht….

Die schlimmste Woche meines Lebens

Freitag, 03. Februar 2012

….das habe ich gestern über die vergangene Woche zu einer Freundin gesagt.

Aber jetzt, so mit ein wenig Abstand finde ich das gar nicht mehr. Klar, ich hatte Schlafstörungen, Magenschmerzen, Stresspickel und 24 Stunden 7 Tage/Woche den Kopf voller Gedanken, aber es gab auch durchaus schöne Momente.

Ich hab zum ersten Mal selber Sushi gemacht, erfolgreich Schüler auf ihre Prüfung vorbereitet, erfolgreich Patienten behandelt, meine Steuererklärung fertig gemacht ;o), gemerkt das meine Freunde/Familie immer für mich da sind, seit der Blutegeltherapie am letzten Wochenende keine Rückenschmerzen mehr usw.

Und was lehrt mich das? In jeder beschissenen Zeit gibt es Lichtblicke – man muss nur den Fokus darauf setzten.

Schönes Wochenende

:o) Eure Petra

Schutzpatron

Mittwoch, 30. November 2011

… ist der Titel eines “Krimis” zweier Allgäuer Autoren. Der Protagonist, der Kemptener Kommissar ohne Vorname Kluftinger.

Ich liebe diese Bücher, Klufti wird dort so dargestellt, wie ich die Allgäuer aus meiner Kindheit in Erinnerung habe: bisserl grantelig, sehr freundlich- eben bayerisch. 6 Romane von Klufti gibt es und ich habe alle gelesen, es ist jetzt nicht so, dass es sich dabei um “echte” Krimis handelt, im Gegenteil: Auf dem Rückflug von La Palma im April d.J. habe ich so laut lachen müssen, dass alle Passagiere nach mir Ausschau gehalten haben…Herrlich.

Nun komme ich gerade aus dem Allgäu, genauer gesagt aus Oberstdorf. Als Kind war bestimmt 45 mal dort, habe meinen Wanderstock vorne und hinten mit diesem tollen “Plaketten” bestückt, je nachdem wohin wir gewandert waren. Das letzte Mal war ich vor 6 Jahren mit meinem Neffen zum Skilaufen dort und dachte damals schon: Wow, was sich hier alles verändert hat.

Aber das Gefühl, dass das Allgäu einen Schutzpatron benötigt hatte ich heute morgen ganz stark als ich auf dem Fellhorn war: Wohin das Auge blickt Skilifte, Schlepp und Sessellifte, Schneekanonen, Apres Ski Hütten und was mich echt am meisten betroffen gemacht hat: Es war nicht grün, sondern braun….überall braun, keine grüne Wiese…nein alles braun, denn zur Zeit liegt ja dort noch kein Schnee.

Ich kam nicht umhin mich zu fragen: Muss für uns immer alles up to date sein? Höher, schneller und weiter um jeden Preis?

Der hohe Ifen im Kleinwalsertal war in meiner Kindheit noch nicht “erschlossen”, wir mussten zu Fuß hoch, jetzt wird darüber diskutiert ob nicht die 5. oder 6. Ifenbahn an den Start gehen soll…

Wo soll das noch hinführen? Ist das Fortschritt? Und wenn ja, brauchen wir diesen Fortschritt um jeden Preis?

Ist das Allgäu für unseren Urlaub nur noch attraktiv, wenn auf jeden Berg 5 verschiedene Bahnen fahren und ich alle 200 m ne Apres Ski Hütte habe?

Etwas außerhalb von Oberstdorf ist ein 4 Stern Hotel mit ca. 150 Zimmern entstanden – schrecklich, ich habe dort heute gefrühstückt, weil ja zur Zeit neben Nebensaison ist und 80 % der Gastronomie Betriebsferien hat. Gefühlt habe ich mich wie in einem Centerpark in den 90 igern… Kein echtes Gefühl, keine Atmosphäre, der Frühstücksraum riesengroß – Massenabfertigung.

Auf dem Weg dorthin kam ich am schwarzen Brett vorbei: Yoga um 8 Uhr, Massage ab 9 Uhr, Walken um 10 Uhr, Vortrag über das Allgäu um 11 Uhr, Mittagessen ab 12 Uhr usw. Stechuhr lässt grüßen…

Vielleicht stehe ich auch unter dem Eindruck des Buches: “Anständig essen von Andrea Duve” und wer weiß was ich mir einfallen lasse um einen Schutzpatron für unsere Umwelt  zu” basteln”…

In diesem Sinne…

meine Ressourcen – Update

Sonntag, 25. September 2011

Nachdem bei meinem letzten Psych-Wochenende meine Ressourcen nicht abgefragt wurden, stelle ich mich heute erneut der Aufgabe 10 min. meine Ressourcen aufzuschreiben – mal sehen ob und was sich geändert hat:

Also los:

Ich kann: lesen, schreiben, rechnen (räusper, mit Taschenrechner besser als ohne :o) ), denken, lieben, nicht hassen, genießen, schnell sein, Langsamkeit zulassen, gehen, laufen, sitzen, liegen, hören, englisch, bißchen spanisch, meine Patienten mit Homöopathie, EFT und Ohrakupunktur behandeln.

Ich bin: ungeduldig, geduldig, blond, Heilpraktikerin, Friseurin, Buchhalterin, mitfühlend, fast immer ehrlich, entschlossen, ehrgeizig, überhaupt nicht Guru-tauglich, freundlich, stur, Apple-süchtig, Sushi-süchtig, manchmal leichtsinnig, zuverlässig, Katzenmami, Kind, Nichte, Tante, Schwester, Freundin, selbstständig.

Ich habe: blaue Augen, mehrere sehr gute und fundierte Ausbildungen, nicht immer den Durchblick, beide Eltern noch, mehrere Ex-Freunde, 1 Ex Mann, die besten Freunde der Welt, Herz und Hirn, 2 Schwestern, Katzen, Hase, Meerschwein, Schüler und Patienten…

Valerie – Massagegöttin

Samstag, 24. September 2011

Ich hab diese Woche einen Tag blau gemacht – einfach so.

Einen ganzen Tag nichts tun außer saunieren, lesen, schwimmen, relaxen, gut essen, aber sonst nichts.

Die Sauna in die ich dazu immer fahre bietet auch Massagen an. Also kurzerhand einen Termin gemacht und dann die Rückenmassage genießen. Valerie (Name geändert) empfing mich an der Tür und sah aus wie eine ehemalige russische Schwimmerin. Sie blieb in der Tür stehen und reichte mir ihre Hand bis in die Warteecke…Wahnsinn. Dann sagte sie mit einer hohen Stimme: Hallo ich bin Valerie und ich massiere sie heute. OMG, ich war so verspannt und hatte echt Angst, dass Martina Navratilowa mir meinen Nacken bricht. Aber Termin ist Termin, oder? Ich folgte ihr also in den Behandlungsraum und schaute so zu Boden: Nicht nur das sie eine “Spannbreite” wie Michael Groß hatte, nein sie hatte auch bestimmt Schuhgröße 43. Ich bekam ein bißchen Angst, da ich ja erst vor einigen Wochen erste Erfahrungen mit Thailänderinnen, die auf meinem Rücken sitzen, gemacht hatte….

Ich machte es mir also auf der Liege so gut es ging bequem und dann ging´s auch schon los:

Was soll ich sagen? ein Traum, ich hätte grunzen können. Valerie´s Hände fanden die Verspannungen so zielsicher und der Druck den sie dann mit Fingerspitzen, Handballen und ich glaube auch mit ihrenUnterarmen aufbaute war GROSSARTIG.

Der Masseur und Physiotherapeut meines Vertrauens Holger massiert mich auch immer ganz ganz großartig, aber man merkt natürlich dass sein Hintergrund der medizinische ist und nicht der der Entspannung.

Und wieder mal im Leben habe ich im Nachhinein gedacht: Du solltest nicht immer von Äußerlichkeiten auf den Menschen schliessen!

tiefenentspannte  Grüße und ein schönes Wochenende

Morgen geht´s los

Samstag, 02. Juli 2011

Morgen beginnt mein 3-jähriges Studium der Homöopathie bei George Vithoulkas auf Alonissos in Griechenland.

Freitag bin ich angekommen, heute habe ich die Insel erkundet, war einkaufen, am Strand und ein bißchen shoppen.

Das alles konnte mich aber nicht von meiner Nervosität ablenken, schließlich trifft man als Heilpraktikerin mit Schwerpunkt klass. Homöopathie nicht alle Tage DEN lebenden europäischen Homöopathen schlechthin.

Ich kenne seine Bücher, seine Darstellung der Materia Medica und morgen lerne ich ihn persönlich kennen – ich finde das großartig.

Letztes Jahr im Sommer hat meine Kollegin Georgia mir geraten das Studium zu machen und wisst ihr was: Sie hat recht. Lernen immer nur bei dem/n besten….

Georgia ich kann Dir gar nicht genug danken!

Drückt mir die Daumen, dass ich mich nicht zu doof anstelle, viel lerne und nette Menschen kennenlerne.

Thank´s for flying with Ryanair – zum letzten Mal…

Mittwoch, 08. Juni 2011

ich hätte diesen Artikel auch VIEHTRIEB nennen können, denn was mir letzte Woche Dienstag auf dem Flughafen Weeze dank Ryanair passiert ist hat mich echt sprachlos gemacht.

Diejenigen, die schon mal mit Ryanair geflogen sind, wissen dass es immer mal super Schnäppchen gibt, mit denen man wirklich günstig in Urlaub fliegen kann. Aber welchen Preis man wirklich bezahlt zeigt sich erst beim Flug selber.

Wir hatten nur Handgepäck, weil wir nur 6 Tage nach Spanien/Barcelona geflogen sind. Ich hatte im letzten Jahr eine Woche Aufenthalt in einer Ferienwohnung an der Costa Brava geschenkt bekommen und das Geschenk habe ich jetzt eingelöst. Der geplante Flug von Weeze nach Girona wurde von Ryanair kurzerhand verworfen – zur Zeit fliegen die Girona nicht an. Also blieb nur Barcelona.

Angekommen am Flughafen Weeze stellten wir uns direkt in die Schlange zur Passkontrolle an, der Flughafen hat nicht viel zu bieten – zu klein. Vorne angelangt wurde ich direkt angepflaumt dass ich nur 1 Gepäckstück mitnehmen darf, also die Handtasche muss ins Handgepäck. OK kein Problem, aber das ich den Koffer dann wiegen musste um zu gucken, dass meine Handtasche auch nicht zu schwer ist, fand ich schon merkwürdig. Aber egal.

Was dann kam, kommt einem Almauf,- oder Almabtrieb gleich. Ca 1000 Passagiere waren gezwungen nach der Gepäckkontrolle die Treppe zum Duty free hoch zu laufen um dann die gleiche Treppe auf der anderen Seite NACH dem Duty free wieder runter zu gehen. 1000 Leute!!!!!!! In der Abflughalle waren bestimmt noch mal 300 Menschen mehr, da zu der Zeit, als wir flogen, 6 Maschinen starteten.

Da Ryanair keine Platzkarten vergibt, drängeln sich die Menschen am Gate, einige prügelten sich auch!

Ich hatte meine Nerven schon blank liegen bevor ich überhaupt das Flugzeug gesehen hatte.

Im Flugzeug dann, bei der Security Einweisung hörte natürlich die Mehrzahl der Passagiere nicht zu, die wurden dann von der Stewardess EINZELN abgekanzelt….Unfassbar….grins

Auf dem Rückflug in Barcelona haben wir vor lauter Galgenhumor schon gelacht. Wir unkten dass bestimmt kein Mitarbeiter gerne bei Ryanair arbeitet, denn es spielten sich Szenen ab, die absolut unglaublich waren. Passagiere fingen an zu weinen bevor sie ins Flugzeug konnten, weil die Mitarbeiter provozierten wo es nur ging.

Also wir fliegen nicht mehr mit Ryanair, so billig kann fliegen gar nicht sein, dass ich mir das noch mal antun möchte!

Hämaturie

Dienstag, 17. Mai 2011

…heißt Blut im Urin auf “schlau”. Klein Tiffy (unsere 3 jährige Katze) hatte seit 10 Wochen!! Blut im Urin.

Festgestellt hatte das per Zufall unsere Tierärztin, bei der wir eigentlich das Herz von Tiffy untersuchen lassen wollten, da sie einen angeborenen oder angezüchteten?? Herzfehler hat. Ich fand Tiffy seinerzeit “komisch”, ein Gefühl das ich gar nicht näher beschreiben kann, aber ich fühlte, dass es ihr nicht gut ging und dachte, dass es wegen des Herzfehlers war. Also Dr. P. schallte Herz und Blase und fand in der Blase Harngries, der aber laut ihrer Aussage nicht schlimm war. Sie wollte aber zur Sicherheit noch eine Urinprobe nehmen und entleerte die Blase manuell.

Was ich da zu sehen bekam erschreckte mich zutiefst. Die gesamte Nierenschale war blutig-rot! So etwas hatte ich noch nie gesehen und ja auch bei Tiffy gar nicht erwartet, denn bis dato hatten wir kein Blut im Katzenklo gesehen. Der Urin wurde ins Labor geschickt, Blut wurde ihr abgenommen und eingeschickt. 1 Tag später hatte ich die Ergebnisse: Nix. Weder Bakterien noch weiße Blutkörperchen im Urin (hätte Blasenentzündung sein können). Kein Eiweiß oder Glucose oder Ketone im Urin (hätte was in den Nieren sein können). Im Blut das selbe: Nix. CRP, Erys, Leukos, Thrombos alles normal. Das gibts doch nicht. Die Katze blutet und man kann nix finden…. Sehr unbefriedigend. Lange Rede kurzer Sinn: Tiffy bekam Antibiotika vom Arzt und von mir natürlich Globuli´s. Erst vorsichtig in der C 30, anschließend in der C 200 und zu guter letzt in der C 1000. Aber so wirklich zufrieden war ich nicht, denn Homöopathie heilt und macht es nicht nur etwas besser. Also nächster Tierarzt, vielleicht hat der ne Idee was es sein könnte. Und dann die Globuli´s in einer LM VI jeden Tag 3 Tropfen und siehe da: Seit einer Woche ist der Urin von Tiffy (die wir zwischenzeitlich in Pippi umgetauft hatten, das aber schnell wieder zurückgenommen hatten :o) ) gülden gelblich ganz ohne Blut.

Gott sei Dank !

Danke Dr. P und G für die Antibiosen und Danke Dr. S. Hahnemann für die fantastische Homöopathie!

La Palma´s Comeback im April 2011

Samstag, 30. April 2011

Wie das Leben so spielt. Im Juli letzten Jahres hatte ich mir eine große Reise zur bestandenen Prüfung geschenkt.

Thailand. Sah super aus, hörte sich super an, fand aber nicht statt, wegen des schlechten Wetters Ende März, bei dem sogar Menschen starben! Klasse, erst der Sch… mit La Palma im Februar und Dezember letzten Jahres und nun 2 Wochen vor Beginn meines Traumtrips das. Watt nu? Ich hatte den Urlaub ja eingeplant….hm. OK, ein bisschen Geld ist noch da, also versuchte ich ein Häuschen auf La Palma zu bekommen. Und ich bekam sogar zwei :o). Weil wir so kurzfristig waren, mussten wir nach 5 Tagen einmal umziehen. Aber egal, ich war so was von Urlaubsreif, mir war alles egal. ALLES? Nein natürlich nicht, denn die Ereignisse im Dezember auf bzw. nach La Palma hatten mich geprägt. Unser Boarding in Düsseldorf verspätete sich und es ergab sich, dass ich die erste im Flugzeug war: Die erste Stewardess, die mir über den Weg lief, wurde von mir direkt belagert: Ist das Wetter auf La Palma der Grund für die Verspätung, herrscht Wind, können wir überhaupt landen usw. JAAAAA es war alles in Ordnung. Die Verspätung lag vielleicht an Königin Beatrix, die an dem Morgen in Düsseldorf logierte….man weiss et nisch.

Nach der butterweichen Landung auf meiner Isla Bonita war ich sofort nach Übernahme des Mietwagens so was von tiefenentspannt, das war der Wahnsinn. Das erste Haus war ganz nett, der Pool sah hübsch aus, war aber zu kalt. Egal, Puerto Naos hat immer heißen Strand und Sonne, also ging´s am nächsten Morgen direkt zum Strand.

Es war wunderbar, die Palmen rauschten im leichten Wind, die Schaumkronen der kleinen weichen Wellen plätscherten an den Strand. PERFEKT.

Ich war so glücklich. Ich habe fast 2 Wochen keine Mails abgefragt, den AB für meine Praxis und für die Schule auf Hinweis gelegt, so dass ich ihn nicht abfragen musste, kein Internet, weder auf meinem Handy noch im Internetcafé

Nickese….

Wow La Palma entschleunigt (Das ist witzig, denn das Attribut habe ich gerade über Alonissos gelesen, wo ich ja im Juli ein 14 tätiges Homöopathie Seminar besuchen werde).

An einem Tag sind wir auf dem Krater des Vulkan San Antonio gelaufen (total bizarr) an einem anderen Tag sind wir in ca. 3 Stunden die knapp 40 km Serpentinen auf den 2426m hohen Roque de las muchachos gefahren um die Observatorien zu besichtigen. UNGLAUBLICH. Über den Wolken ist nicht nur die Freiheit grenzenlos sondern auf La Palma sind über den Wolken 15 !!! Observatorien und 2 Freiluft Teleskope. Wirklich der Wahnsinn. Ich konnte zwar die letzten 12 km nicht mehr fahren, weil ich seekrank war, aber als wir dann oben waren, war ich überwältigt.

Das Wetter war ein Traum – wir haben LSF 50 und 20 benutzen müssen um nicht zu verbrennen, das gab´s noch nie!

Und dann, nach 5 Tagen kam das 2. Haus. What a perfect place!!! Wir waren überwältigt, wir haben vor Freude gequietscht, so schön habe ich auf La Palma noch nie gewohnt und ich war schon oft da!

Also rundherum ein gelungenes Comeback meiner liebsten oder zweitliebsten Insel (ich kann mich nicht zwischen La Palma und Santorini entscheiden).

Jetzt bin ich schon wieder 3 Tage zuhause und versuche das Urlaubsfeeling so lange wie möglich zu erhalten, aber ab Montag geht´s schon wieder los – but I love it.

Frei nach Madonna: Tropical the Islands breeze, all of nature wild and free, this is where i want to be – La isla bonita.